Vom 07.06. bis zum 20.06.2026 hatten einige Schülerinnen und Schüler der 12. und 13. Jahrgangsstufe der FOS die Möglichkeit, gemeinsam mit Frau Sebiger an einer von Erasmus+ geförderten Reise nach Conil de la Frontera in Spanien teilzunehmen. Die kleine Küstenstadt liegt im Süden Andalusiens direkt am Atlantik und beeindruckt mit ihren weißen Häusern, langen Sandstränden und dem warmen, meist angenehm windigen Klima – beste Voraussetzungen für zwei abwechslungsreiche Wochen.
Los ging unsere Reise am Sonntagmorgen. Nachdem wir uns am Nürnberger Flughafen getroffen hatten, flogen wir zunächst nach Frankfurt und von dort aus weiter nach Sevilla. Dort angekommen, brachten uns zwei Taxis in einer etwa zweistündigen Fahrt zu unserem Zielort Conil de la Frontera. An der Sprachschule wurden wir herzlich empfangen und anschließend zu unseren Unterkünften begleitet. Wir waren in mehreren großzügigen Selbstversorger-Wohnungen untergebracht, die nicht weit voneinander entfernt lagen und eine gute Anbindung an wichtige Einrichtungen boten. Den ersten Tag ließen die meisten mit einem kleinen Einkauf, einer Erkundung der Stadt und einem Spaziergang am Meer ausklingen.
Ein wichtiger Bestandteil unserer Reise war der von der Europäischen Union kofinanzierte und im Rahmen des Erasmus+-Programms vorgesehene Sprachkurs. Auch die Betriebsbesichtigungen und Ausflüge gehörten zum festen Programm. Abhängig von unserem jeweiligen Wissensstand wurden wir verschiedenen Sprachkursen zugeteilt und erhielten am Ende eine entsprechende Urkunde. Besonders interessante Einblicke bekamen wir beispielsweise bei den Besichtigungen einer Olivenplantage und eines Thunfischmuseums mit geführter Tour. Auch die Hafenstadt Cádiz und weitere Orte der Umgebung lernten wir bei unseren Ausflügen kennen.
Für viele Beteiligte war der begleitete Surfkurs jedoch das größte Highlight. Im Atlantik erste Erfahrungen auf dem Surfbrett zu sammeln war für viele ein besonderes und unvergessliches Erlebnis. Durch die Sprachschule kamen wir außerdem mit Schülerinnen und Schülern anderer Fachoberschulen aus Bayern in Kontakt und unternahmen gemeinsame Ausflüge. Neben dem festen Programm blieb uns natürlich auch genügend Freizeit für eigene Unternehmungen und gemeinsame Gruppenaktionen.
Besonders schön war zu beobachten, wie die Gruppe im Laufe der zwei Wochen immer mehr zusammenwuchs. Wir verbrachten viel Zeit miteinander und führten Gespräche über Themen, über die man im normalen Schulalltag vielleicht nicht so schnell sprach. Gerade diese gemeinsamen Momente machten die Reise für viele von uns zu einem besonderen und unvergesslichen Erlebnis. Vor allem die Mischung aus Schülerinnen und Schülern der 12. und 13. Jahrgangsstufe trug zu einem besonderen Zusammengehörigkeitsgefühl bei.
Mia Rottenberger, FS 13

